|
Führende Wissenschaftler
treffen sich auf dem ersten internationalen NanoBioVIEWS™-Symposium
"Optical Tweezers in Life Sciences" 4. Juni
2008
|
Am 15. Mai 2008 richtete JPK Instruments, Marktführer im
BioSPM-Bereich, in Berlin das erste internationale Symposium zum
Thema Anwendungen und Einsatzgebiete von Optical Tweezers (optische
Pinzetten) in den Life Sciences aus. Das Symposium fand im Magnus-Haus
statt, Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und ehemaliger
Wohnort von Heinrich Gustav Magnus, einem bekannten Chemiker und
Physiker des 19. Jahrhunderts.
Optical Tweezers erlangen immer größere Bedeutung in
den Life Sciences. So bestätigte auch die Teilnahme von über
einhundert Wissenschaftlern aus aller Welt das enorme Interesse
an dem neu initiierten Forum für den wissenschaftlichen Austausch
und dem Ziel, diese Technologie weiter voranzutreiben. Im Rahmen
des Programms hielten geladene Redner Vorträge, abgerundet
von einem thematisch breit gefächerten Posterwettbewerb.
Die in drei Sessions gegliederten Vorträge behandelten technische
Aspekte der Optical Tweezers sowie die Anwendung dieser Technologie
im Bereich einzelner Moleküle und lebender Zellen.
Die geladenen Wissenschaftler sind die weltweit führenden
Experten auf diesem Gebiet: In der ersten Session ging es um Theorie
und Anwendung von Optical Tweezers, mit Vorträgen von Professor
Ernst-Ludwig Florin, Universität Texas, sowie Dr. Erik Schäffer,
Technische Universität Dresden. Die zweite Session behandelte
das Feld der Einzelmolekül-Untersuchungen und umfasste Vorträge
von Professor Martin Hegner vom Trinity College Dublin, Professor
Justin Molloy (National Institute for Medical Research, England)
sowie Professor Marileen Dogterom vom FOM Institut in Amsterdam.
In der dritten Session ging es schließlich um die Untersuchung
des Verhaltens lebender Zellen. Die Vortragenden waren Professor
Lene Oddershede vom NBI in Kopenhagen, Professor Alexander Rohrbach
vom IMTEK in Freiburg sowie Professor Andrea Robitzki von der
Universität Leipzig.
Insgesamt führte die Veranstaltung die vielseitigen Möglichkeiten
für den Einsatz von Optical Tweezers in den Life Sciences
deutlich vor Augen. Diese Technologie ist ein weiteres Beispiel
dafür, wie die traditionellen Grenzen zwischen den Wissenschaften
verschwimmen und sich dabei aus der Kombination von Physik und
Biologie ganz neue Wege eröffnen. Torsten Jähnke - einer
der Gründer von JPK - äußert sich ausgesprochen
erfreut über die hohe Teilnehmerzahl und den großen
Anklang der Veranstaltung bei der wissenschaftlichen Community.
Er sieht zurzeit nur ein Problem: Im kommenden Jahr wird ein größerer
Veranstaltungsort benötigt!
Über NanoBioVIEWS™:
Unter diesem Namen findet eine Reihe internationaler, von JPK
Instruments ins Leben gerufener Veranstaltungen statt, die die
Förderung des wissenschaftlichen Austauschs über die
Instrumentierung und Anwendung der Nanotechnologie in den Life
Sciences zum Ziel hat.
Informationen über die Vorträge und Poster, sowie über
weitere NanoBioVIEWS™-Veranstaltungen, finden sich auf www.nanobioviews.net.
zurück
|