JPK Pressemeldung

JPK Instruments erweitert Produktpalette für kombinierte Rasterkraft- und Fluoreszenzmikroskopie — 24. Juni 2004

Mit der Option auf eine Infrarot-Lichtquelle vervollständigt JPK Instruments seine Produktpalette für den kombinierten Einsatz von Rasterkraft- und Fluoreszenzmikroskopie-Techniken.

In konventionellen Rasterkraftmikroskopen werden rote Laserlichtquellen eingesetzt, um die Kräfte, die auf die Spitze wirken, zu vermessen. Durch Streulicht dieser Lichtquelle kann es zu Beeinträchtigungen kommen, wenn an der Probe gleichzeitig Fluoreszenzmessungen wie FRET, TIRF, LSM oder andere Techniken im roten Wellenlängenbereich vorgenommen werden sollen. Um dieses Problem zu umgehen, wurde ein neuer Detektionsweg, mit einer neuen Lichtquelle unter der Verwendung eines Infrarot-Lasers von 850nm Wellenlänge, entwickelt. Durch Spektralfilter kann dieses Licht nun einfach aus dem Strahlengang des Fluoreszenzmikroskopes herausgefiltert werden.

Zusätzlich werden durch die neuartige Technik die Interferenzprobleme behoben, die bei konventionellen Rasterkraftmikroskopen auftreten. Das wirkt sich insbesondere günstig aus bei der Untersuchung der Entfaltung, Dehnung, Adhäsion oder Elastizität von Molekülen oder bei Messungen der Zelladhäsion.

Durch die hohe Auflösung (atomare Gitterauflösung) und die temperierbare Flüssigkeitszelle BioCell™ stellt das NanoWizard® Rasterkraftsystem nun eine Komplettlösung für die kombinierte Rasterkraft- und Fluoreszenzmikroskopie zur Einzelmolekül- und Zellbeobachtung dar.

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